Den ganzen Winter hindurch bis in den April hinein können wir uns an den edlen Blüten der Christrosen erfreuen. Obwohl in erster Linie die Blüten unsere Blicke auf sich ziehen, lohnt es sich, auch hin und wieder das Laub zu betrachten. Wenn es schwarze Flecken hat, ist rasches Handeln angesagt.

Schwarze Flecken auf dem Laub von Christrosen (Helleborus) deutet auf die Schwarzflecken-Krankheit hin. Es ist eine Pilzerkrankung, die jeweils am Blattrand beginnt. Das Innere der Flecken trocknet mit der Zeit aus und kann sogar herausfallen. Es sieht dann fast so aus, als ob das Loch ein Schädling herausgefressen hätte. Es können alle Teile der Pflanze befallen werden. Schnelles Handeln ist erforderlich, damit die Krankheit nicht weiterverbreitet wird.
Als Erstes werden alle kranken Pflanzenteile bodennah entfernt und mit dem Kehricht entsorgt. Keinesfalls sollten sie auf den Kompost, denn sonst gelangt der Pilz früher oder später erneut in den Garten.
Die Schwarzflecken-Krankheit kann gut mit Algenkalk behandelt werden. Dieser reguliert den pH-Wert des Bodens und verhindert die Ausbreitung der Pilzkrankheit.
Wenn Christrosen neu gepflanzt werden, sollte man vorbeugend darauf achten, dass der Standort nicht zu feucht oder gar nass ist.
Wyss Samen und Pflanzen AG, Christine Beuret