Tomaten haben inzwischen das ganze Jahr ihren festen Platz in unserem Speiseplan – besonders jedoch im Sommer. Sie sind gesund, vielseitig verwendbar und schmecken einfach köstlich – auch ohne viel Drum und Dran.
Etwas Besonderes sind Tomaten aus eigenem Anbau. Eine der wichtigsten Voraussetzungen, um aromatische Früchte hervorzubringen, ist Sonne – ohne Sonne gibt es keine süssen Früchte.

Mit der Ernte sollte man geduldig sein und die Früchte an der Pflanze vollständig ausreifen lassen, auch wenn vielleicht die Versuchung da ist, sie vorzeitig zu pflücken. Was für eine Freude dann, direkt vom Strauch von der Sonne noch leicht gewärmte vollreife frische Cherry- oder Datteltomaten zu naschen! Gibt’s einen Tomaten-Salat, so mag ich diesen am liebsten ganz einfach: etwas gutes Olivenöl, Meersalz und Pfeffer aus der Mühle, dazu ein wenig Aceto balsamico und zum Schluss frisches Basilikum drüber. Weiteres braucht es meiner Meinung nach zu den sonnenverwöhnten Tomaten nicht.
Für Supermärkte werden Tomaten manchmal künstlich zur Reife gebracht: Sie werden unreif geerntet und dann Ethylengas ausgesetzt, um den Reifeprozess zu beschleunigen. Natürliches Ethylengas verströmen Bananen. Noch grüne Tomaten, die vom Strauch abgefallen sind, oder am Ende der Vegetationszeit, wenn die Staude langsam vertrocknet, noch an der Pflanze hängen, können neben Bananen gelegt werden, um sie ausreifen zu lassen.
Mit Tomaten im Kühlschrank ist es so eine Sache. Grundsätzlich haben Tomaten im Kühlschrank nichts verloren. Dort verderben sie sogar schneller. Wenn Sie harte, unreife Tomaten in den Kühlschrank legen, bleiben diese auch so. Bereits überreife Früchte halten sich hingegen im Kühlschrank etwas länger, denn Tomaten reifen weiter, solange sie bei einer Temperatur von über 12 ° C aufbewahrt werden.
Wyss Samen und Pflanzen AG, Christine Beuret