Clematis-Arten und ihre Zeit für den Rückschnitt
Ein Rückschnitt regt die Blütenbildung vieler Clematis-Arten an und verhindert, dass sie mit der Zeit verkahlen. Entscheidend dabei ist ein zeit- und artgerechter Schnitt.
Beim Rückschnitt von Clematis ist es wichtig, die Art zu kennen, denn sie bestimmt, wann und wieviel geschnitten wird.
Rückschnitt im November/Dezember oder Februar/März
Sommerblühende Hybriden wie Clematis ‘Jackmanii’, italienische Waldreben (Clematis viticella) und Stauden-Clematis werden jeweils im November/Dezember oder im Frühling, vor dem Neuaustrieb, bis auf ca. 20 - 50 cm zurückgeschnitten.
Bei den zweimal blühenden Clematis-Hybriden wie zum Beispiel der bekannten Clematis ‘Nelly Moser’ werden nach der Hauptblütezeit (Mai/Juni) im Sommer die verwelkten Blüten samt dem darunter liegenden Blattpaar abgeschnitten. Jeweils im November/Dezember oder im Frühling, vor dem Neuaustrieb, wird dann die gesamte Pflanze um etwa die Hälfte zurückgeschnitten.
Rückschnitt im Mai/Juni
Die im Frühling blühenden Arten wie Clematis alpina und Clematis montana brauchen grundsätzlich keinen Schnitt. Bei Bedarf kann man jedoch unmittelbar nach der Blüte im Mai/Juni die Seitentriebe um etwa 30 cm einkürzen.
Wyss Samen und Pflanzen AG, Christine Beuret
Gepostet:
25.11.2025 14:49:44 von
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