Die meisten Rosen vertragen Kälte recht gut. Dennoch sollte man manche Rosen im Winter nicht schutzlos lassen. Schon mit wenig Aufwand kommen sie gut durch den Winter.
Was für andere Gehölze gilt, gilt auch für Rosen: Im Spätherbst sollten die Pflanzen gut eingewässert werden.
Idealerweise werden die Rosentriebe um ca. einen Drittel eingekürzt.
Beetrosen/Edelrosen: Mit dem Ausbringen einer ca. 10 cm dicken Schicht Erde, Spezialmulch für Stauden und Rosen, Gartenmulch Miscanthus (Schilf) oder gut verrottetem Kompost rund um den Fuss der Pflanzen ist schon viel in Sachen Winterschutz getan. Dadurch ist die Veredelungsstelle, die sich nur wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche befindet, gut geschützt. In sehr kalten Regionen ist zudem das Abdecken des Bodens mit Tannästen ratsam.

Empfindlicher sind
Rosen-Stämmchen: Bei diesen Rosen sollten sowohl der Stamm wie auch die Krone mit Wintervlies oder Jute eigepackt werden. Eine sehr bequeme, schnelle Variante ist das Verwenden einer Winterschutz-Haube.
Topfrosen: Das Gefäss sollte in Jute oder Luftpolsterfolie eingepackt und an einen geschützten Platz auf extra Füsschen, Styropor oder Holzleisten gestellt werden. Wie bei den Beetrosen ist es auch bei den Topfrosen empfehlenswert, eine Schicht Erde oder Mulch rund um den Fuss der Pflanze zu geben. Die Pflanze selbst bekommt eine schützende Hülle aus Wintervlies. Topfrosen dürfen nie austrocken, deshalb gelegentlich an frostfreien Tagen giessen.
Bodendecker-/Kletter- und Strauchrosen: Diese benötigen keinen Winterschutz.
Wyss Samen und Pflanzen AG, Christine Beuret