Torfmyrte Gaultheria mucronata

Pflanzenfamilie
Heidekrautgewächse Ericaceae
Herkunft
Süd-Chile.
Wuchs / Lebensform
Aufrecht, buschig, dicht verzweigt, oft auch Ausläufer bildend. Mehrjährig, bedingt winterhart.
Blüte
Krugförmig, klein, weiss oder rosa.
Blütezeit
Mai bis Juni.
Frucht
Weisse, rosa oder rote kugelige Beeren.
Blatt
Immergrün, ledrig, mit dorniger Blattspitze, glänzend dunkelgrün, 1 - 1.5 cm lang.
Ansprüche
Sonniger bis halbschattiger Standort, leicht saurer Boden (Moorbeet).
Verwendung
Zur Bepflanzung von Gefässen, Gräbern, (meist nur einjährig verwendet), ausgepflanzt als Moorbeetpflanze.
Besonderes
Pflanze und Beeren sind leicht giftig.
Begleitpflanzen
Erica, Calluna, Segge (Carex), Pfeifengras (Molinia), Rhododendron.

weiter zurück

Attraktive Moorbeetpflanze wird zur Topfpflanze

Die Torfmyrte ist ein kleiner immergrüner Strauch. Im Garten ausgepflanzt wird sie bis 100 cm breit und hoch und entwickelt sich durch Ausläufer zu kleinen Dickichten. Dazu braucht die Pflanze einen feuchten sauren Boden, am besten ein Moorbeet. Friert sie im Winter zurück, kann sie durch einen radikalen Verjüngungsschnitt wieder zum Austrieb gebracht werden. Die Torfmyrte ist frostempfindlich und findet deshalb meist nur als einjährige Topfpflanze Verwendung.


Beeren, die eigentlich keine sind

Um Beeren zu bilden, braucht es bei der Torfmyrte männliche und weibliche Pflanzen. Den tollen, lange haltenden Beerenschmuck tragen nur die weiblichen Pflanzen. Das Fruchtfleisch wird nicht wie bei anderen Beeren aus der Fruchtwand gebildet, sondern aus den Kelchblättern. Daher stammt auch der Name Scheinbeere. Die Pflanze und die Beeren sind leicht giftig.
 

Prächtiger Schmuck für Herbst- und Winterdekorationen

Torfmyrten eignen sich hervorragend für herbstliche und winterliche Dekorationen. In geschützter Lage ausgepflanzt, in Gefässen oder als Grabschmuck, bringen sie mit ihrem prächtigen „Beerenkleid“ Farbe in die oft trübe Jahreszeit.