Zierkohl Brassica oleracea var. acephala

Pflanzenfamilie
Kreuzblütler Brassicaceae
Herkunft
Ursprünglich an der Atlantikküste beheimatet. Die meisten Arten wurden in Japan gezüchtet.
Wuchs / Lebensform
Runde Köpfe oder Rosetten auf Stängeln. Wird 20 - 30 cm hoch. Zweijährig. Pflanze stirbt nach der Blüte ab. Die meisten Arten vertragen Temperaturen von bis - 10 ° C.
Blüte
Langer Blütenstand mit gelben Blüten.
Blütezeit
Im zweiten Jahr, von Mai bis Juni.
Frucht
Wie alle Kreuzblütler-Gewächse haben sie die typischen Schoten.
Blatt
Gewellte, krause bis geschlitzte mehrfarbige Laubblätter. Blattausfärbung September bis November. Rosa-violett oder grün-weissgelblich. Bei Temperaturen von unter 10 ° C werden die Farben besonders intensiv.
Ansprüche
Sonniger bis halbschattiger Platz. Feuchte, nährstoffreiche, durchlässige Erde. Regelmässig giessen und welke Blätter entfernen.
Verwendung
Vor allem als Winterschmuck zur Gefässbepflanzung, Grabbepflanzung, als Gartenpflanze und Schnittblume.
Besonderes
-
Begleitpflanzen
Gräser, Purpurglöckchen, Besenheide, Efeu, Stacheldrahtpflanze, Chrysantheme, Alpenveilchen, Erika.

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Auch auf dem Teller attraktiv

Grundsätzlich ist der Zierkohl essbar. Geschmacklich ähnelt er dem Blumenkohl oder Brokkoli. Kochen kann man ihn wie Wirsing. Der Zierkohl ist reich an Vitamin A und C und enthält auch Kalium, Phosphor, Kalzium und Eisen. Es empfiehlt sich jedoch, nur Pflanzen aus biologischem Anbau in der Küche zu verwenden oder solche, die man selber kultiviert hat. Zierkohl aus dem Handel könnte mit Pflanzenschutzmitteln für Zierpflanzen behandelt worden sein.

 

Weitere Informationen über den Zierkohl im Wyss Gartenblog

Zierkohl als Herbstdeko für Topf und Teller anpflanzen